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Weniger Netto vom Brutto - das Erfolgsmodell der FDP

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Mittwoch, 07. Juli 2010

bernd"Hat Herr Westerwelle die Wähler belogen? Der neue Gesundheitskompromiss ist ein fauler! Weder hat irgendein Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto noch ist eine solide Finanzierung gesichert. Dazu kommen einige Ungerechtigkeiten wie beispielsweise die Erhöhung der Zusatzbeiträge. Das ist der Türöffner zu einer ungerechten Kopfpauschale im Gesundheitswesen." so Bernd Woldtmann, Juso Landesvorsitzender MV.

"Wenn wir die Probleme im deutschen Gesundheitswesen lösen wollen, führt kein Weg an der solidarischen Bürgerversicherung vorbei. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Bevölkerung gut versorgt wird und die Finanzierung solidarisch und gerecht bleibt. Dafür ist es nötig alle Einkommensarten zu beteiligen und einkommensunabhängige Zusatzbeiträge zu überdenken. Der Grundsatz muss weiterhin heißen; Starke Schultern tragen mehr als schwache!" so Woldtmann weiter

 

 

Verfehlte Lehrerausbildung

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Dienstag, 22. Juni 2010

Das Bildungsministerium hat es verpasst, sich um den Lehrernachwuchs für Grundschulen zu kümmern. Angehende Lehrer für das Gymnasium und Grundschüler baden die Fehlleistung des Ministeriums aus.

„Junge Menschen, die an den Universitäten des Landes zum Gymnasial-Lehrern ausgebildet wurde, werden genötigt, in der zweiten Phase ihrer Ausbildung an Grundschulen zu unterrichten“, gibt Paul Fietz, Sprecher des Arbeitskreises Bildung der Jusos M-V, zu bedenken.

Das Land hat zum 01.04.2010 die sogenannte Doppelqualifaktion eingeführt. Dies hat zur Folge, dass angehenden Lehrer, die keinen Platz für das Referendariat am Gymnasium erhalten haben, die Hälfte ihrer Ausbildung nun an Grund- und Regionalschulen absolvieren sollen. Insbesondere im Grundschulbereich bedeutet dies, dass Kinder von nicht für ihre Schulform qualifizierten Lehrkräften unterrichtet werden.

„Diese Maßnahme des Bildungsministeriums kann bestenfalls als verantwortungslos bezeichnet werden“, so Fietz weiter. „Wie würde es wohl Herr Tesch, der selber Lehrer ist, finden, wenn morgen Grundschullehrer an seinem Gymnasium unterrichten würden?“

   

Jusos lehnen Sparpaket ab

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Dienstag, 22. Juni 2010

berndDie Jusos Mecklenburg-Vorpommern lehnen die Maßnahmen des geplanten Sparpakets der schwarz-gelbenRegierungskoalition entschieden ab. Nachdem sich Hoteliers einer besonderen finanziellen Zuneigung aus Berlin erfreuen durften, sind nun Banken und die Bezieher und Bezieherinnen höherer Einkommen dran.

"Die Bundesregierung kündigt mit diesen Vorschlägen den Vertrag über ein sozial ausgewogenes Zusammenleben in unserer Gesellschaft auf. In dem sie den Rotstift bei Empfängerinnen und Empfänger von ALG-II, den Fördermaßnahmen für Arbeitslose und Familien der unteren Einkommensschichten ansetzt und die Banken und Reichen in diesem Lande davonkommen lässt, offenbart sich die sozialpolitische Schieflage der Politik dieser Regierung", so Bernd Woldtmann, Landesvorsitzender der Jusos Mecklenburg-Vorpommern.

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Arbeitslose sind kein Einsparpotential

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Dienstag, 22. Juni 2010

Die von Dieter Hundt in der Spardebatte aufgeworfenen Vorschläge bei arbeitslosen Menschen zu sparen, werden von den Jusos Mecklenburg-Vorpommern scharf verurteilt.

"Jetzt tritt genau das ein, was vor den Bundestagswahlen zu befürchten war. Angetrieben von Lobbyisten aus der Wirtschaft wird die schwarz-gelbe Bundesregierung nun zum sozialen Kahlschlag ausholen. Familien und ältere Arbeitslose im ALG I Bezug wurden von Herrn Hundt als Einsparpotential diffamiert. Dies können und dürfen wir nicht akzeptieren.

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Jusos lehnen kleine Kopfpauschale ab

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Donnerstag, 03. Juni 2010

Den Plan, eine Kopfpauschale in Höhe von 30€ einzuführen, lehnen die Jusos MV ab. "Kopfpauschale, ob groß oder klein, bleibt sozialer Kahlschlag. Jeder Schritt weg von der Einkommensabhängigkeit ist ein Schritt in Richtung Sozialabbau. Wir werden uns weiter für ein solidarisches Gesundheitssystem einsetzen" so Bernd Woldtmann, Juso Landesvorsitzender MV.

"Der Vorschlag, die Einnahmebasis durch eine Bürgerversicherung zu erhöhen, ist wesentlich sinnvoller. Wir müssen mehr Einkommen ins System einbeziehen, damit alle Menschen weiterhin medizinisch gut versorgt werden, und langfristig Zuzahlungen abgeschafft werden können." so Woldtmann weiter.